Radstar Andre Greipel präsentiert auf der ITB die Mecklenburger-Seenrunde.

Mecklenburg-Vorpommern verkürzt Abstand zu Spitzenreiter Bayern

Laut der Reiseanalyse 2014 hat Mecklenburg-Vorpommern zudem den Abstand zu den norddeutschen Konkurrenten vergrößert.

Gute Nachrichten für Mecklenburg-Vorpommern am ersten Messetag der weltgrößten Reisemesse ITB in Berlin: Laut aktueller Reiseanalyse 2014 der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR) hat das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern den Anteil an den Urlaubsreisen der Deutschen (ab fünf Tagen Dauer) vergrößert. Hielt Mecklenburg-Vorpommern 2012 einen Marktanteil von 5,5 Prozent, waren es 2013 5,9 Prozent. Damit liegt Mecklenburg-Vorpommern nur noch 0,1 Prozent hinter Spitzenreiter Bayern (6,0 Prozent). Dazu Jürgen Seidel, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern: „Der Nordosten holt weiter auf. An der Spitze der beliebtesten deutschen Reiseziele gibt es ein Kopf-an-Kopf-Rennen, und Bayern spürt den heißen Atem von Mecklenburg-Vorpommern im Nacken.“ Gleichzeitig hat das Urlaubsland den Abstand vor den norddeutschen Mitbewerbern vergrößert. So folgen Schleswig-Holstein mit 4,1 Prozent (2012: 4,3 Prozent) und Niedersachsen mit 3,8 Prozent (2012: 4,4 Prozent) auf den Plätzen drei und vier. „Das Ergebnis gibt der Branche Rückenwind für die neue Saison. Nach dem zweitbesten Jahresergebnis 2013 wollen wir auch 2014 wieder mehr als 28 Millionen Übernachtungen erreichen“, ergänzte Seidel. Harry Glawe, Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern, betonte: „Die Branche startet mit hohen Erwartungen in die neue Saison. Das erreichte Niveau soll gehalten werden. Die hohen Investitionen in die Qualität des Angebotes und der touristischen Infrastruktur zahlen sich aus.“

Laut dem aktuellen Tourismusindex des Bundesverbandes der Deutschen Tourismuswirtschaft hält die Reisefreude der Deutschen in diesem Jahr an. So seien bereits mehr als 2,7 Millionen Privatreisen nach MV für dieses Jahr gebucht. Auch der Deutsche Reiseverband DRV erwartet für den Deutschlandtourismus in diesem Jahr ein Wachstum zwischen zwei und vier Prozent. Laut Reiseanalyse der FUR stehen mit Strand-, Erholungs- und Familienferien solche Urlaubsarten besonders hoch im Kurs, die zu den Stärken im touristischen Angebot Mecklenburg-Vorpommerns zählen. Der ebenfalls am ersten ITB-Tag präsentierte ADAC-Reisemonitor erkennt in Deutschland weiterhin das bevorzugte Reiseland der Deutschen. 37 Prozent der vom ADAC Befragten gaben an, ihren Haupturlaub in diesem Jahr in der Heimat verbringen zu wollen. Dabei sind Bade- und Strandurlaub in den Hauptreisen weiterhin die beliebteste Urlaubsformen (49 Prozent).

Schon im vergangenen Jahr hatte sich der Deutschland-Tourismus so stark wie nie zuvor gezeigt: Laut Statistischem Bundesamt wurden zwischen Ost- und Bodensee 2013 mit 411,8 Millionen Übernachtungen die meisten in Europa gezählt – das vierte Rekordjahr in Folge. Mecklenburg-Vorpommern verzeichnete im Jahr 2013 das zweitbeste touristische Ergebnis seit 1990. In den gewerblichen Betrieben mit zehn oder mehr Betten wurden zwischen Januar und Dezember insgesamt 28,2 Millionen Übernachtungen gezählt. Das entspricht einem Plus von rund einem Prozent.

Mecklenburg-Vorpommern setzt in der ITB-Präsentation 2014 insbesondere auf zwei Schwerpunkte: Zum einen stellt das Urlaubsland anlässlich des 240. Geburtstages des Malers Caspar David Friedrich die Veranstaltungen im Jahr der Romantik und die dazugehörige Landesinitiative „Natürlich romantisch“ vor (www.natuerlich-romantisch.de). Zum anderen präsentiert MV zwei neue Formate von Sportveranstaltungen: den ersten Ironman auf der Insel Rügen am 14. September sowie die Mecklenburger Seenrunde als 300 Kilometer langes „Jedermann-Rennen“ am 23./24. Mai (www.mecklenburger-seen-runde.de). Letztere wurde auf der ITB von dem aus Rostock stammenden Rad-Sprinter André Greipel präsentiert.

An den ersten drei Tagen werden auf der ITB mehr als 100.000 Fachbesucher erwartet. Am Wochenende steht die Messe allen Reiseinteressierten offen. Im vergangenen Jahr hatte die weltgrößte Fachmesse rund 170.000 Besucher. Mecklenburg-Vorpommern rechnet im weiteren Messeverlauf mit einer Reihe angebahnter bzw. abgeschlossener Geschäfte sowie mit weiteren Spitzenplatzierungen in den auf der Messe präsentierten Analysen und Studien.

Quelle: PM 23/14 tmv
Foto: Bildschön Berlin

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.