Das Ernst-Moritz-Arndt Museum in Garz auf der Insel Rügen soll erneuert werden.

Ernst-Moritz-Arndt-Museum in Garz auf Rügen wird saniert

Die Stadt Garz auf der Insel Rügen möchte ihr Ernst-Moritz-Arndt-Museum durch einen Erweiterungsbau vergrößern und modernisieren. Finanzielle Unterstützung erhält die Stadt dafür vom Innenministerium. Innenminister Lorenz Caffier hat der Bürgermeisterin Gitta Gohla einen Bewilligungsbescheid in Höhe von 58.751 Euro aus dem Kofinanzierungsprogramm der Landesregierung zugesandt.

Neubau wäre Beitrag zur kulturellen Entwicklung Rügens

Der Neubau ist ein entscheidender Beitrag zur kulturellen, urbanen und sozialen Entwicklung der Stadt und der gesamten Region“, sagt Innenminister Lorenz Caffier. „Museen sind nicht nur Orte der Einkehr und Betrachtung, sondern sie haben auch eine große politische, gesellschaftliche auch wirtschaftliche Bedeutung. Deshalb freue ich
mich umso mehr, dass wir dieses Bauvorhaben finanziell unterstützen und damit in die kulturelle und touristische Entwicklung unseres Landes investieren.“

Das älteste kulturhistorische Museum der Insel Rügen

Das Ernst-Moritz-Arndt-Museum ist das älteste kulturhistorische Museum der Insel Rügen. Das kleine Museum in der Nähe des gut erhaltenen slawischen Burgwalls wurde direkt als Museumszweckbau errichtet und 1937 unter seinem heutigen Namen eröffnet. Es übernahm dabei die Bestände aus Rügens ältestem kulturhistorischen Museum, das
seit 1929 in der alten Stadtschule existierte. Das Museum zeigt eine Ausstellung, die sich dem Leben und Wirken Ernst Moritz Arndts widmet sowie in einem weiteren Bereich interessante Details zur Geschichte von Garz.

Das Gebäude steht unter Denkmalschutz und kann die heutigen Anforderungen an ein modernes Museum nicht mehr erfüllen. Es fehlt an Mindestausstattung wie Infrastruktur für Museumspädagogik, Service und einem akzeptablen Sanitärbereich. Aus diesem Grund ist die Erweiterung des Museums im hinteren Grundstücksteil sowie Schaffung einer neuen soliden Eingangssituation notwendig. Der neue Eingangsbereich dient dabei auch als Verbinder zum Neubau, der einen Ausstellungs- und Mehrzweckraum sowie das Archiv und den Sanitärbereich beinhaltet. Weiterhin sollen die Freiflächen im Außenbereich so gestaltet werden, dass sie auch für Ausstellungen und Veranstaltungen genutzt werden können.

Quelle: Nr. 2605406 – 23.11.2013 – IM – Ministerium für Inneres und Sport
Foto: Gerhard Giebener / pixelio.de

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