Der Inselsee in Güstrow wird zur Erlebnisvielfalt.

In drei Etappen zur Erlebnisvielfalt am Güstrower Inselsee

Güstrow hat sich nicht nur als Kulturstadt einen Namen gemacht. Die wasser- und waldreiche Barlachstadt ist auch unter Aktivurlaubern sehr beliebt. Mit dem Projekt „Erlebnisvielfalt Inselsee“ soll vor allem das Naherholungsgebiet in den Güstrower Heidbergen noch attraktiver für Touristen und Einheimische gestaltet werden. Das Wirtschaftsministerium hat jetzt die Mittel für den zweiten Bauabschnitt bewilligt.

„Die Stadt entwickelt sich äußerst facettenreich“, sagte Wirtschaftsminister Harry Glawe. „Güstrow ist als Barlachstadt vor allem kulturell für seine Museen, Theater und Galerien bekannt. Aber auch touristisch ist die Stadt sehr reizvoll. Insbesondere Urlauber, die die Natur lieben und sich gern bewegen oder entspannen möchten, finden in der Güstrower Region optimale Bedingungen zum Wandern, Radeln, Reiten, Paddeln oder Angeln. Diese Entwicklung wollen wir weiter unterstützen.“

Die Stadt plant drei Etappen, um eine „Erlebnisvielfalt Inselsee“ zu schaffen. In einem ersten Schritt wurden die Boots- und Schiffsanleger sowie die Klappbrücke modernisiert. Die Brücke sichert gleichzeitig den Zugang zur bekannten Radtour Berlin-Kopenhagen. Im Zuge des aktuellen zweiten Bauabschnitts erhält der internationale Radfernweg einen Rastplatz, eine Badestelle mit einem behindertengerechten 66 Meter langen Steg, einen Platz für die Wasserwacht sowie Freianlagen mit Liegewiese und Spielgeräten.

Darüber hinaus entstehen ein Parkplatz für touristische Stellplätze und ein WC-Sanitärhaus mit Innen- und Außenduschen. Das Vorhaben wird vom Wirtschaftsministerium mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in Höhe von 670.000 Euro unterstützt. Insgesamt beläuft sich das Investitionsvolumen mit dem Eigenanteil der Kommune auf 930.000 Euro.

In einer dritten Etappe ist geplant, das Wegenetz um den Inselsee auszubauen. „Wir erwarten durch diese Maßnahmen nochmals eine weitere Belebung des Tourismus in der Region. Eine gute Infrastruktur spricht sich herum und lädt dazu ein, eine der reizvollsten Landschaften in Mecklenburg-Vorpommern zu erkunden“, so Glawe abschließend.

Nr. 58/14-03.03.2014-WM-Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus
Foto: Wonnsche / pixelio.de

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