Der Strand bei Bansin auf der Insel Usedom. Hier sollen barrierefreie Strandabgänge geschaffen werden.

Auf Usedom entstehen barrierefreie Strandabgänge

Zwischen den Ostseebädern Bansin und Ahlbeck entstehen fünf barrierefreie Strandabgänge.

Im Ostseebad Bansin auf Usedom ist am Donnerstag mit dem Ausbau des ersten von fünf barrierefreien Strandabgängen in der Gemeinde Heringsdorf begonnen worden. In Ahlbeck wurden die Kaiserstraße und anliegende Straßen nach erfolgtem Ausbau übergeben. „Mit beiden Vorhaben wird die touristische Infrastruktur der Kaiserbäder spürbar verbessert. Die Gemeinde Heringsdorf wird attraktiver für Gastgewerbe, Gäste, Gewerbetreibende und Bürger“, sagte der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus Dr. Stefan Rudolph vor Ort.

Gleichberechtigte Nutzung für Gäste wird verbessert

Die barrierefreien Strandabgänge liegen zwischen den Ostseebädern Bansin und Ahlbeck. „Der bisherige Zustand vor Ort macht die Bauarbeiten dringend erforderlich. Die Strandabgänge sind für eine barrierefreie Nutzung zu steil. Die Rampen sind zu lang“, so Rudolph weiter. Es handelt sich dabei im Einzelnen um die Strandabgänge in den Bereichen Fischerei-Erlebnis-Zentrum, Hundestrand/Sackkanal, Sternwarte Heringsdorf, Grenzstraße/Heringsdorf sowie im Bereich der Reha-Klinik Ahlbeck. Am Strandabgang 4 ist die Errichtung eines öffentlichen Sanitärgebäudes vorgesehen, das ebenfalls barrierefrei gestaltet werden soll. „Mit hochwertigen Angeboten für Gäste mit Handicap tragen wir unserer Verantwortung als eines der führenden Urlaubsländer noch mehr Rechnung und sichern die gleichberechtigte Teilhabe aller Gäste an Erholungsangeboten in Mecklenburg-Vorpommern“, so Rudolph weiter. Der Staatssekretär übergab vor Ort die Zusicherung, dass Fördermittel bereitgestellt werden, allerdings nur dann, wenn die strengen Auflagen erfüllt werden. „Noch liegen dem Landesförderinstitut nicht alle erforderlichen Unterlagen vor. Hier muss vor Ort noch hart gearbeitet werden damit die bereitgestellten Fördermittel auch fließen können“, mahnte Rudolph.

Quelle: PM Nr. 341/13 – 14.11.2013 – WM – Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus
Foto: Siegfried Springer / pixelio.de

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