Der Wasserwanderrastplatz Gravelotte am Kummerower See in der Mecklenburgischen Seenplatte bekommt 32 neue Liegeplätze.

32 neue Liegeplätze für Wasserwanderrastplatz Gravelotte

Die Gemeinde Meesiger (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) plant den Wasserwanderrastplatz Gravelotte auszubauen. „32 zusätzliche Gastliegeplätze sind vorgesehen. Die alte Wassertiefe von ca. 1,80 m soll wieder hergestellt werden, damit auch größere Boote den Hafen wieder anlaufen können. Der Bau bzw. die Verlängerung der vorhandenen Mole im nordwestlichen Bereich des Wasserwanderrastplatzes ist für den Schutz und die Sicherheit der Gesamtanlage vorgesehen. Von dem Vorhaben werden neben der Gemeinde Meesiger auch die Anrainergemeinden des Kummerower See´s und die vor Ort ansässigen Tourismusunternehmen profitieren. Die Region wird insgesamt touristisch aufgewertet“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe am Freitag. Der Wasserwanderrastplatz verfügt über 52 Gastliegeplätze. Er ist geeignet für Segelboote, Ruderboote, Kanus, Paddelboote, Schlauch- und Hausboote.

Wirtschaftsminister Glawe hat vor Ort einen Zuwendungsbescheid für die Erweiterung des Wasserwanderrastplatzes in Gravelotte übergeben. Die Gesamtinvestition in Höhe von knapp 1,4 Millionen Euro wird vom Wirtschaftsministerium mit rund 1,1 Millionen Euro aus Finanzmitteln des „Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums“ (ELER) und im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) unterstützt.

Die Gemeinde Meesiger, die direkt am Kummerower See liegt, hat den Wasserwanderrastplatz mit Fahrgastschiffsanleger und vorgelagerten Betonwellenbrechern in Gravelotte in den Jahren 1995 bis 1998 gebaut. Er besteht im Wesentlichen aus einer nördlichen und einer südlichen Mole. Die Molen sind begehbar und mittels Stahlspundwänden eingefasst. Der jeweilige Zugang zum Land erfolgt über einen Holzsteg bzw. über eine Steinschüttmole. Im Innern des ca. 100 x 50 m großen Hafenbeckens befinden sich an der nördlichen Mole zwei Schwimmsteganlagen. Außerhalb des Hafenbeckens sind an der Nordmole zwei weitere Schwimmsteganlagen befestigt. Die Gesamtanlage wird gegenwärtig durch fünf vorgelagerte schwimmende Wellenbrecher aus Porenbeton gegen Wellen geschützt.

In Mecklenburg-Vorpommern gibt es derzeit 350 Marinas, Sportboothäfen und Wasserwanderrastplätze mit rund 25.000 Liegeplätzen, davon 14.000 an der Küste. Jährlich besuchen etwa 150.000 Wassersportler das Land. Rund 1.400 Wassertourismusunternehmen mit etwa 7.200 Arbeitsplätzen erwirtschaften einen jährlichen Umsatz in Höhe von rund 474 Millionen Euro, das entspricht rund zehn Prozent des Tourismusumsatzes in Mecklenburg-Vorpommern. „Mecklenburg-Vorpommern ist ein beliebtes Ziel für Urlaub am und auf dem Wasser. Um den Wünschen unserer Gäste gerecht zu werden, werden wir weiterhin in die touristische Infrastruktur investieren“, sagte Glawe.

Quelle: Nr. 376/13 – 06.12.2013 – WM – Ministerium für Wirtschaft, Bau und TourismusFoto: Reinhard Grieger / pixelio.de

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